Dystrophie - Setting

Die ersten Ideen und Gedanken zu unserem neuen Buch.

Hallo lieber Leser,

 

yippie. Der erste richtige Blog auf der Seite. Ich wollte Dir nur erzählen, wie meine Gedankengänge um die Entstehung des Settings gestrickt waren. Bitte beachte, dass hier ein Erschaffungsprozess stattfand. Ideen wurden oder werden noch verworfen, neu aufgesetzt oder angepasst. Es könnte unsortiert, unstrukturiert und manchmal verwirrend sein, aber das ist meine Art und Weise zu denken. Nimm darauf etwas Rücksicht.


Zuerst mal war es in diesem Falle schwierig ein Konzept zu schreiben, da ich das Setting vor Augen hatte, mehrere Subgeschichten, aber keine Hauptgeschichte. Lustigerweise war auch das das Letzte, was wir entworfen haben. 

Aber zuerst zum Setting, darum geht es ja hier im Artikel. Bevor ich auf die Beschreibung Dystrophie selbst kam hatte ich sowas wie Cyberpunk im Kopf. Das mag an den Einfluss der aktuellen Videospielewelt liegen oder dass ich in einem Artikel gelesen habe, dass Sci-Fi ein gutes Einstiegsgenre ist. Klassisches Sci-Fi ist allerdings nicht meine Welt.

Ich entwickelte in meinem Kopf die Idee von einer zerstörten Welt. Ich sah Anarchie, Chaos und Korruption. Es sollte eine instabile Struktur geben und da ich selbst im Fantasy-Genre groß geworden bin, kam mir trotz futuristischem Setting ein König sehr passend vor. Niemand vom blauen Blut. Eher ein Geschichtsfanatiker, der sich selbst so bezeichnet. Allerdings ist er nicht gerade gerecht.
In meinen ersten Ideen gab es sowas wie eine Polizei oder Militär, wobei es letztendlich bei der Polizei geblieben ist. Ich stellte mir auch vor, dass es RoboCops gibt und weitete die Idee aus, dass es allgmein eine maschinelle Zukunft sein sollte. Ich holte eine alte Idee von Augmenten hervor, die einen Menschen "verbessern" konnten. Im Groben sind das mechanische Ersatzteile. Sowohl kosmetisch als auch funktioniell. Bei dem Gedanken an kosmetisch kamen mir sofort die Nachteile moderner Schönheitschirugie in den Sinn, besonders die der illegalen und verpfuschten Operationen und ich dachte mir: "Wieso auch nicht hier?"
Illegale Augmenthändler von billigen Teilen und Ärzte, die für Spottpreisen schlecht operieren. Das würde ebenfalls für Unruhen sorgen, besonders weil es immer Menschen gibt, die gegen Industrialisierung/Modernisierung sind. "Ja. Ja. Früher war alles besser." Und mit dem illegalen Augmenthandel steigt aber auch der illegale Organhandel auf dem Schwarzmarkt.

Dennoch entfernte sich diese Bild immer weiter von meiner Ursprungsidee von einer zerstörten Welt. Also verschob ich das Setting in den postapokalyptischen Raum, wodurch auch klar wurde, dass es besser auf die Beschreibung der Dystrophie passte.
Es gibt in der Geschichte keinen direkten Krieg, aber viele kleine Untergrundgruppierungen. Ich dachte an extremistische Ökologen, die eigentlich immer behaupten, dass sie für Friede und Natur sind, sich dafür aber auch gerne mal mit einer Fabrik in die Luft sprengen. Eine kleine Gruppierung von einer Art Rebellen, die gegen das Regime sind, denn das hat man im echten Leben auch immer.  Vielleicht wird es noch mehr geben, das ist aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau ausgearbeitet.

Neben den gesellschaftlichen Problemen gibt es eine Menge Umweltprobleme. Postapokalype bedeutet, dass ein Ereignis eingetreten ist, das zu einem Untergang unser bekannten Strukturen geführt hat. Was dieses Ergeisnis war, ist noch unbekannt oder im Buch wird eventuell gar nicht darauf eingegangen, da alle Figuren in diese Welt geboren werden und somit gar keinen Grund haben, sich darüber auszutauschen. Das steht aber noch nicht fest, sondern ist nur eine Überlegung.

Radioaktivität hat massiv zugenommen, allerdings nicht mehr schädlich für Menschen. Nur gewisse Brennpunkte, wo Gefängnisse gebaut werden und "Verbrecher", ja, zum sterben hingeschickt werden. Ich stelle mir sie ein bisschen vor wie moderne Konzentrationslager. Man arbeitet in verseuchten Gebieten, bis man tot ist. Inwiefern das relevant wird, ist ebenfalls noch unklar. Es soll sie erstmal nur geben.

 

Knapp zusammengefast will ich eine zerstörte Umgebung, die sich bereits seit langem versucht wieder aufzubauen. Ich will auch keinen großen Held, der die Welt rettet. Es soll ums Überleben gehen. Wie passt man sich an, wie schütze ich mein Leben und das meiner Freunde? Welche Werte vermittel ich jenen, die zu mir aufsehen? Das ganz auf einen sehr begrenzten Umfeld, nämlich einer Stadt, vielleicht sogar nur einem Stadtteil.

 

Wenn Dir noch etwas auffällt oder einfällt, wenn du deine Meinung kundtun willst, dann kannst du das gerne tun. Ich freue mich immer auf Deine Stimme.

Deine Lina

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