Goldener Sturm - Klima

Im letzten Artikel ging es um das Setting, wie der Kontinent erschaffen wurde, warum die Länder so sind, wie sie sind. Und hier geht es heute um die klimatischen Bedingungen im jeweiligen Land.

Wie bereits angekündigt, geht es im heutigen Artikel um das Klima in Angelion, Tirafal und Pangeran. 

 

Angelion

Ich fange mit Angelion an, weil es das erste Land ist, was wir bereisen werden. Das Klima dort orientiert sich sehr an den normalen Verhältnissen. Sommer warm, Winter sehr kalt mit Schnee, der Frühling ist erst kalt dann warm und der Herbst macht es andersherum. Der Winter beispielsweise erreicht aber nie die Hauptstadt mit seinem dichten Schnee, weil die Nähe zu dem Wüstenland Pangeran dichten Schneefall nahezu unmöglich macht. In dem kleinen Bereich um die Hauptstadt herum kann man auch theoretisch zweimal im Jahr ernten, was aber nicht immer der Fall ist.

Die einzige Ausnahme ist die Zerklüftete Ebene. Durch die Gegebenheiten dort wie heißes unterirdisches Wasser, riesige Kreaturen, Lavaströme unter der Erde, bleibt dort nie Schnee liegen, was sogar im Winter einen relativ sicheren Pfad durch die Schwarze Schlucht bietet. Die Festungsstadt Beregrod mit ihren riesigen quadratischen Stadtteilen profitiert zum Teil ebenfalls davon, da sie eine Quelle anzapfen konnte, die jeden Tag im Jahr frisches heißes Wasser liefert, welches vor allem für die öffentlichen und privaten Badehäuser genutzt wird.

Es gibt in Angelion bedingt durch die Berge recht viele Gewitter, was besonders für die Bauern ein Segen ist, da Angelion selbst keinen eigenen Fluss hat und somit ein beständiger Wasserzufluss fehlt. Daher gibt es überall Grundwasser und jede Menge Brunnen. Meistens entladen sich die Gewitter um Beregrod und Hrothgar, die Hauptstadt von Angelion. Im Sommer sind sie recht selten, dafür glüht die Sonne herunter, als wolle sie den Granit austrocknen.

 

Pangeran

Pangeran ist zum größten Teil ein Wüstenland, regiert durch einen Kalifen, meistens vertreten durch den Wesir. Zu den Regierungsformen wird es einen weiteren Artikel geben. Das Land an sich ist sehr fruchtbar, aber zumeist bedeckt durch meterhohe Dünen. Es gibt kräftige Gewitter, die teilweise sehr schwere, aber dafür sehr kurze Überschwemmungen auslösen. Abgesehen von den Gewittern herrscht in Pangeran das ganze Jahr über die Sonne, glühende Temperaturen und Sandstürme, die aber deutlich seltener auftreten als die Gewitter.

Ursprünglich sollte Pangeran eigentlich ein Land voller Wälder sein, aber das passte nicht zu dem Bild der Krieger, die ich in meinem Kopf hatte. Außerdem hatte der Name einen gefährlichen warmen Klang und ich hatte ständig das alte Persien im Kopf. Daher habe ich das Land in seiner Größe belassen und die Struktur geändert.

Im nördlichen Pangeran ist es übrigens durch die Schuld von Tirafal immer Winter. Dort leben die Barbaren in ihren Festungen aus Granit und trotzen der eisigen Kälte. Auch hier sind Schneestürme fast immer an der Tagesordnung, es gedeiht auf der Oberfläche weder Korn noch Früchte. Daher wurde die Landwirtschaft in die den Untergrund verlegt. Unterirdische Kavernen, durch Spiegel mit Sonnenlicht geflutet und gefüllt mit der Erde, die die Menschen dort von den Füßen der Berge in mühseliger Arbeit in die Kavernen bringen. An Wasser mangelt es dagegen nicht, sie schmelzen in großen Kesseln den Schnee ein, woraus Trinkwasser und Wasser für die Pflanzen erzeugt wird.

 

 

Tirafal

Kommen wir zum Kern der ganzen Geschichte, nämlich Tirafal. Dieses Land ist an vielen klimatischen Veränderungen schuld, die vor allem in der Hintergrundgeschichte des Landes ihren Ursprung haben.

Ganz zu Anfang war das Klima in Tirafal fast deckungsgleich mit Angelion. Die Sommer waren heiß, die Winter kalt. Es gab Gewitter, es gab Stürme und Tirafal ist das einzige von drei Ländern, das Flüsse hat. Eigentlich ist das Land zweitgeteilt durch eine Schlucht, an deren Grund ein wirklich tiefer und breiter Fluss entlangfließt. Der Norden ist eine einzige Ebene mit kleinen Bächen, Hügeln und sonst nur Wiese, garniert mit einzelnen Bäumen bis zur nördlichsten Bergkette. Das Lieblingsgebiet der Drachen, die dort wohnten und immer noch teilweise wohnen.

Drachen? Ja, Drachen. Diese Wesen mit ihrer natürlichen Magie biegen und beugen die Gesetze der Natur, wenn sie lustig sind. Das hat die Elfen verärgert, die, wie schon einmal erwähnt, die Natur verehren. Kleine Scharmützel hier und da waren also vorprogrammiert, bis einer der Elfenkönige die Schnauze voll hatte und die Drachen mit der gesamten Macht der Elfen angriff. Das war kurz nach dem Eintreffen der Menschen auf dem Kontinent, daher gibt es Aufzeichnungen über diesen Krieg und die Menschen lebten bereits in Tirafal.

Der König griff mit Magie, Schwert und Bogen die Drachen an, die diese Affront mit Feuer, Zähnen und ihrer natürlichen Magie beantworteten. Der recht kurze Kampf war für beide Seiten verheerend, aber noch viel wichtiger dabei war die freigesetzte Magie (über die Art und Weise der Magie kommt auch ein Artikel), die sich in die Luft, in den Boden, in das Wasser, die Tiere und das Land selbst einnistete. Durch diese ganzen Faktoren, die jetzt überall in Tirafal vor sich hinglühen, wurde das normale Wetter von Tirafal beeinflusst. Seltsame lautlose Stürme, Illusionen, veränderte Tiere, leuchtender Schnee, abprallende Regentropfen und so weiter. Die Auswirkungen spürt man besonders in Pangeran, wo der gesamte Norden durch ein Magieflöz dazu gezwungen ist, in Schnee und Eis zu leben.

Weiterhin kann es passieren, dass es im eigentlichen "Sommer" plötzlich schneit. Oder heiße Sonne im Winter auf das Land strahlt. Also eigentlich völlig chaotisch, nicht berechenbar. Was Landwirtschaft unglaublich schwierig macht und die wenigen verbleibenden Menschen haben hart damit zu kämpfen.

 

So, das zum Klima der drei Länder. Ich hoffe, es war erhellend für Dich. Bei Fragen, Anregungen etc. entweder einen Kommentar schreiben, uns auf Facebook anschreiben oder eine Email über das Kontaktformular im Reiter "Kontakt" schicken.

 

Wir freuen uns auf Dich. :)

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